Zertifikat, IHK, AZAV – welche Abschlüsse zählen?
Was die verschiedenen Nachweise bedeuten und worauf Arbeitgeber achten.
Berufsabschluss
Ein anerkannter Berufsabschluss (z. B. nach einer Umschulung mit IHK-Prüfung) ist der stärkste Nachweis – besonders, wenn Sie bisher keinen haben.
Fortbildungsabschluss
Fachwirt, Meister, Fachkaufmann: öffentlich-rechtlich geregelte Prüfungen, oft bei der IHK. Gut für den Aufstieg, förderbar mit Aufstiegs-BAföG.
Zertifikat des Anbieters
Bestätigt die erfolgreiche Teilnahme und die Inhalte. Für Arbeitgeber zählen vor allem die konkreten Kenntnisse (z. B. „Lohnabrechnung mit DATEV“) – nennen Sie sie im Lebenslauf.
Externe Zertifizierungen
Zum Beispiel im Projektmanagement (GPM/IPMA, Scrum) – in vielen Branchen bekannt und gefragt.
AZAV
AZAV ist kein Abschluss, sondern eine Zulassung für Anbieter und Kurse. Nur AZAV-zugelassene Kurse können mit Bildungsgutschein bezahlt werden.